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Sanierung des „Johannes Stolln“ und des „Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ in Seiffen

Wiederherstellung und dauerhafte Gewährleistung der Wasserabtragsfähigkeit

Die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft betreut derzeit die Arbeiten zur Sanierung des „Johannes Stolln“ und des „Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ in Seiffen. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) als Maßnahme zur „Prävention von Risiken des Altbergbaus“gefördert. Das Sächsische Oberbergamt tritt in diesem Zusammenhang als Staatlicher Projektträger und somit als Bauherr auf. Die bergmännischen Arbeiten wurden im November 2015 begonnen und sollen im Juli 2018 abgeschlossen werden.

Die Wasserwegsamkeit des „Johannes Stolln“ und des „Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ ist durch mehrere Verbrüche eingeschränkt. Daher besteht die Gefahr von unkontrolliertem Wasseranstieg und Wasseraustritten unmittelbar in der Ortslage des Kurortes Seiffen.

Zur Sanierung der Entwässerungsstolln wurden drei Schachtteufen niedergebracht. Im Zuge der untertägigen Arbeiten werden der „Johannes Stolln“ auf ca. 370 m und der „Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ auf ca. 1.150 m aufgewältigt und gesichert.


Abb. 1: Teufarbeiten am Schacht 1

Durch die Beseitigung aller Verbruchmassen und die Sicherung der Schadstellen werden die Stolln zum Projektende vom Mundloch bis in den Pingenbereich durchgängig befahrbar und dauerhaft wassergängig sein. Die drei niedergebrachten Schachtteufen werden für Revisionszwecke dauerhaft ausgebaut.


Abb. 2: Gleisgebundene Horizontalförderung 


Abb. 3: Verbruchaufwältigung und –sicherung
             im „Heilige Dreifaltigkeit Stolln“