G.E.O.S. startet Sanierungsprojekt in Südafrika:
Perspektiven für ehemalige Bergbaustandorte
Zweijähriges develoPPP-Vorhaben:
Kooperation zwischen G.E.O.S. und der CWH Ingenieurgesellschaft
Gemeinsam mit der CWH Ingenieurgesellschaft mbH startet G.E.O.S. ein neues Projekt zur Bewertung und Sanierungsplanung aufgegebener Bergbaustandorte in Südafrika. Das zweijährige Vorhaben Risk Assessment and Remediation Planning for Abandoned Mine Sites and Sustainable Land Use in South Africa wird im Rahmen des develoPPP-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) finanziert und umgesetzt.
Sanierungskonzepte für sechs Bergbaustandorte im Free State
Ziel ist es, für sechs besonders risikoreiche ehemalige Bergbaustandorte konkrete Sanierungslösungen zu entwickeln und damit den Weg für zukünftige Investitionen und eine nachhaltige Nachnutzung zu ebnen.
Von den Ergebnissen profitieren verschiedene Akteure:
- Behörden erhalten eine bessere Grundlage für die Priorisierung und Planung zukünftiger Sanierungsmaßnahmen.
- Minenbetreiber und Standorteigentümer erhalten konkrete Sanierungskonzepte und Perspektiven für die weitere Nutzung ihrer Flächen. Gleichzeitig sollen Umweltbelastungen und Sicherheitsrisiken reduziert werden.
- Für Investoren und Förderinstitutionen schaffen die Konzepte eine fundierte Grundlage für zukünftige Sanierungsprojekte.
- Die spätere Umsetzung der Maßnahmen kann neue Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort schaffen.
G.E.O.S. vor Ort: Auftakttreffen in Bloemfontain
Am 9. August 2026 fand in Bloemfontein ein erstes hochrangiges Treffen mit Elzabe Rockman, Mitglied der Provinzregierung, und Sugar Ramakarane, Leiter des Department of Cooperative Governance and Traditional Affairs (CoGTA), sowie dem Geschäftsführer von G.E.O.S. Jan Richter statt.
Gemeinsam diskutierten die Beteiligten die Projektziele, die nächsten Arbeitsschritte sowie die Auswahl der sechs Bergbaustandorte. Das Treffen bildete einen wichtigen ersten Baustein für die Zusammenarbeit mit Behörden, Kommunen, Minenbetreibern und weiteren lokalen Akteuren.
Als Nächstes wählt das Projektteam die sechs prioritären Standorte aus, wertet vorhandene Daten aus und bereitet die ersten Standortbegehungen vor.
Das Projekt ist damit ein erster Schritt, um aus ehemaligen Bergbaustandorten sichere und langfristig wieder nutzbare Flächen zu entwickeln, zum Nutzen der Bevölkerung, der Umwelt und der Wirtschaft.

