HansaLink:
G.E.O.S. übernimmt Gestattungsmanagement für Interkonnektor

Ermittlung von Eigentümern und Gestattungsmanagement entlang der deutschen Landtrasse in Schleswig-Holstein

Der Interkonnektor HansaLink soll ab Mitte der 2030er Jahre Windstrom aus schottischen Gewässern nach Großbritannien und Deutschland übertragen. Die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft übernimmt in diesem Projekt die Ermittlung der Grundstückseigentümer sowie das Gestattungs- und Kreuzungsmanagement entlang der deutschen Landtrasse.

 

HansaLink: 900-Kilometer-Interkonnektor zwischen Großbritannien und Deutschland

Der hybride 2GW-Interkonnektor mit einer Gesamtlänge von rund 900 Kilometern verbindet einen Offshore-Windpark in schottischen Gewässern mit den Stromnetzen beider Länder. Geplant und realisiert wird HansaLink von WindGrid, einem Unternehmen der Elia Group.

In der ersten Phase wird an den Interkonnektor ein Windpark in schottischen Gewässern angeschlossen, dessen Strom sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland genutzt werden kann. Die Verbindung wird auch den Stromfluss zwischen den Übertragungsnetzen beider Länder ermöglichen, was wiederum die Versorgungssicherheit erhöht und die Preise für Verbraucher senkt.

HansaLink gilt als eines der zentralen Vorhaben für die Anbindung von Offshore-Windenergie zwischen Großbritannien und Deutschland und wurde im Dezember 2025 von der Europäischen Kommission als Project of Mutual Interest eingestuft. Die Inbetriebnahme ist für Mitte der 2030er Jahre geplant.

 

Aufgaben von G.E.O.S. im Projekt HansaLink

Das Netzausbau-Team von G.E.O.S. ermittelt die Eigentümer der Flächen am Anlandepunkt, auf der Landtrasse und am Konverterstandort. Im weiteren Verlauf betreut G.E.O.S. das Gestattungs- und Kreuzungsmanagement und nimmt Kontakt zu den betroffenen privaten Eigentümern sowie zu Trägern öffentlicher Belange auf.

Mit dem Gestattungs- und Kreuzungsmanagement schafft G.E.O.S. eine der Voraussetzungen für die geplante Inbetriebnahme des Interkonnektors.