IMWA 2026 in Südkorea:
G.E.O.S. stellt Forschungsergebnisse zur
Grubenwasserbehandlung auf internationaler Bühne vor
Passive Verfahren zur Wasseraufbereitung im Fokus – G.E.O.S. präsentiert Projekt MindMontan und gewinnt internationale Einblicke
Im Juli 2026 nahm Jana Pinka, Geowissenschaftlerin bei der G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH, an der IMWA 2026 (International Mine Water Association) in Jeongseon in Südkorea teil. Vor Ort hielt sie einen Vortrag mit dem Titel „Reduction of pollution in the Freiberger Mulde River in the Erzgebirge/Krušnohoří mining region through a passive water treatment plant“ aus dem Projekt MindMontan.
Der Vortrag stellte Ergebnisse zur Verringerung der Schadstoffbelastung der Freiberger Mulde im Erzgebirge/Krušnohoří durch eine passive Wasseraufbereitungsanlage vor.
Austausch auf der internationalen Fachkonferenz zum Thema Grubenwasser
Die IMWA gilt als weltweit führende Fachkonferenz zum Thema Grubenwasser. Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Praktikerinnen und Praktiker aus der ganzen Welt tauschen sich über aktuelle Entwicklungen und Verfahren der Grubenwasserbehandlung aus.
Für G.E.O.S. bot die Teilnahme Einblicke in internationale Ansätze, die sich mit den Erfahrungen aus dem Projekt MindMontan vergleichen lassen.
Aktive und passive Verfahren im Vergleich: Exkursion zu südkoreanischen Bergbaustandorten
Im Rahmen der Konferenz stand eine Geländeexkursion zu einem ehemaligen Kalksteinbruch, der zu einem Freizeitsee umgestaltet wurde, auf dem Programm. Bei der Besichtigung von Grubenwasserbehandlungsanlagen ehemaliger Bergbaustandorte in Gangneung, Ilgwang, Bonghwa-gun und Sambong waren aktive und semi-aktive Behandlungsverfahren zu sehen. Sie gaben einen anschaulichen Einblick in unterschiedliche technologische Ansätze zur Bewältigung von Grubenwasserproblemen.
Neben dem fachlichen Programm bot die Reise auch Gelegenheit, die südkoreanische Kultur und Gastfreundschaft kennenzulernen – ein Erlebnis, das den fachlichen mit dem persönlichen Austausch verband.
Das Projekt MindMontan
Im Projekt MindMontan „Verminderung von Gewässerbelastungen in der Montanregion Erzgebirge/Krušnohří“ wurde am Fuß des Absetzbeckens Hammerberg in Freiberg durch G.E.O.S. eine passive Behandlungsanlage geplant, errichtet und erfolgreich mit hohen Abtrennraten für die Schadstoffe betrieben.
Das Projekt lief von 2023 bis 2025 und wurde durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert sowie durch die Saxonia Standortentwicklungs- und verwaltungs mbH, den Freistaat Sachsen (LDS, LfULG) und den Landkreis Mittelsachsen unterstützt. Projektpartner sind die TU Bergakademie Freiberg und der Förderverein Montanregion Erzgebirge. Eine Folgefinanzierung für 2026 erfolgt durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).

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Weitere Informationen: https://eng.imwa.kr/